Opieka onkologiczna bez granic – Współpraca instytucji, ekspertów i administracji /

Onkologische Versorgung ohne Grenzen – Zusammenarbeit von Institutionen, Experten und Verwaltungen

 

Programm BB-PL Interreg V A 2014-2020,

Partnerschaftsvereinbarung mit Szpital Uniwersytecki im. Karola Marcinkowskiego w Zielonej Górze Sp. z o.o.

Der Wert des Projekts: 760.618,00 Euro 
- Kofinanzierungsniveau 85%

Umsetzungszeitraum 01.01.2020 – 31.12.2021

 

Das Hauptziel des Projektes ist es, die Defizite in der medizinischen Versorgung krebskranker Patienten durch eine enge Zusammenarbeit deutscher und polnischer Ärzte und der Verwaltungsbehörden zu minimieren bzw. auszugleichen und ein auf innovativen Instrumenten basierendes Behandlungssystem für Patienten einzuleiten.

Um das Hauptziel zu erreichen, werden eine Reihe von gezielten Maßnahmen durchgeführt, die auf die Zusammenarbeit der Verwaltungen, der Fachleute und der Bürger ausgerichtet ist. Dazu gehört die Einleitung eines grenzüberschreitenden Monitorings der onkologischen Behandlungssysteme. Im Rahmen dieser Maßnahmen werden wir:

  • die Behandlungsdaten von über 5000 krebskranken Patienten aus der Region systemmäßig registrieren und diese in (4) deutsch-polnischen interdisziplinären Expertengruppen für die jeweilige Entität wissenschaftlich beurteilen. Berechnung der Qualitätsfaktoren wird zahlenmäßig die Qualität der Behandlung im Grenzgebiet nachweisen und den zuständigen Institutionen Daten und Verbesserungsvorschläge liefern können.
  • Darüber hinaus werden die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet der onkologischen Versorgung durch die Organisation von drei gemeinsamen Studienreisen (3 Reisen), in Verbindung mit Fachworkshops (30 Teilnehmer) ausgebaut.
  • Erarbeitet und eingeführt wird ein Programm zur emotionalen Unterstützung und der sozialen Aktivierung onkologischer Patienten (und deren Familien).
  • Das Projekt umfasst auch Bildungs- und Informationsmaßnahmen im Bereich der onkologischen Prävention und der Therapie.
  • Zusätzlich, um die Sprachbarriere zu reduzieren und eine bessere Zugänglichkeit zur medizinischen Versorgung im Fördergebiet zu ermöglichen, werden für die sich im Ausland aufhaltenden Patienten zweisprachige dt.-poln. WWW-Seiten der PP1 und PP2 erstellt.

Zielgruppe des Projektes sind die Einwohner der Woj. Lubuskie und der Landkreise  Oder-Spree und Märkisch-Oderland, insgesamt ca. 1.400.000 Menschen. Direkte Projektteilnehmer sind 5000 krebskranke Patienten, Fachärzte in den Arbeitsgruppen und die am Erfahrungsaustausch teilnehmenden Experten (30 Experten), 30 Vertreter von 11 Institutionen, 300 Patienten im System der psychologischen Unterstützung und auch mind. 100 Teilnehmer der Fachkonferenzen. Die Ziele unseres Projektes beeinflussen auch die medizinische Versorgung in anderen Teilen des Fördergebietes und eignen sich außerdem auch ausgezeichnet dazu, das gegenseitige Verständnis, die Zusammenarbeit und das  Zusammenleben der Einwohner der gemeinsamen Grenzregion zu verbessern.